Review

Pugs Atomz – Bamba Pi

bamapi

Review:

Bevor die strategische Vernichtung der amerikanischen Ureinwohner statt fand, lebten in der Gegend um Chicago die Potawami Natives (Indianer). Die neue LP “Bama Pi” von Pugs Atomz ist inhaltlich stark von den Indianern und ihrer Lebensphilosophie beeinflußt. Musikalisch hat man sich dazu entschieden herrlich trendfrei zu bleiben und trotzdem eine extrem frische Mischung musikalischer Vielfalt zwischen futuristischem Funk & Jazz, erdigem HipHop und einer unverkopften, unbeschwerten Leichtigkeit aufs Band zu bringen. Dazu hat man sich Vadim, Moodyman, Mr. Dibiase und Bobby Tank mit ins Boot geholt. Laut eigner Aussage wollte der gebürtige Togolese hier “Roots & Revolution” vereinen, was ihnen hörbar gut gelungen ist. Mit “Fire Burning” oder “Got a pill for that” gibt sogar zwei aussergewöhnliche, zeitlose HipHop-Stücke – die hoffentlicht nicht nur die üblichen, altehrwürdigen Geschmacksverstärker (Jazzanova & We Funk Radio & Spinna & Gilles Peterson) in ihren Radioshows huldigen werden. Mit “Get it”, “Party” und “On on the one” gibt es auch vorzügliche Clubtools. Wer sich also frägt, wie ein perfektes und in sich kohärentes Album im Genre “HipHop über den Tellerrand” aussehen könnte, kann einfach “Bamba Pi” kaufen. 17 Tracks, höchste Qualität, kein Ausfall. Unser Album des Monats Dezember.

Text: Peter Parker


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