Review

Quasimode – Oneself likeness

Quasimode - Oneself likeness

Was in Japan seit Jahren in der Jazzszene abgeht – wünscht man sich manchmal in Europa ein bisschen. Hier herrscht eine regelrechte Euphorie. Die Konzerte sind gut besucht. Die Plattenabsatzzahlen sind grandios. Dazu kommt noch, dass der durchschnittliche japanische Jazzfan sich bestens auskennt. Mit Alt und Neu – versteht sich.

Letztes Jahr haben bereits Solid Pimp Sessions mit ihrer rock’n'roll-artigen, unkonventionellen Output international auf sich aufmerksam machen können. So kommen immer mehr hochtalentierte Jazzkünstler aus dem Land der aufgehenden Sonne. So auch QUASIMODE. Der flotte Vierer aus Tokio vereinen die alten Werte des Sounds der 60s und 70s mit den Errungenschaften der eklektischen Neuzeit. So taucht man auf ,,Oneself likeness” gleich zu Beginn in ein tiefes Gebräu aus Latin, Brazil & Jazz. Auf 11 Tracks zeigt der Vierer dass er seine Lektionen gelernt und bis zur Perfektion geübt hat. Die positive Grundstimmung die das Album intus hat wird mit dem Bonustrack ,,Ipe Amarelo” (im Spirital-South-Remix) abgerundet und sogar noch aus der Bar (oder wahlweise auch Wohnzimmer) auf die Tanzfläche geschickt. Schlicht wunderbar und mehr als lohnenswert – diese Anschaffung.

Peter Hagen (Jazzriots)

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