Raod - Can't talk
Review:
Wenn man die Liste der Mitwirkenden sieht, die auf “Can’t talk” versammelt sind, kann man von einer Art Allstar-Projekt sprechen. Hier haben sich viele ehemalige Protagonisten der oft kritisierten, aber sehr wohl erfolgreichen „Acid-Jazz“-Szene zusammengefunden. Die Beteiligung von den ehemaligen Galliano-Kollegen Dave Gallagher u. Valerie Etienne an vorderster Bandfront. Hier vereinen sie sich in ROAD mit Mike Benn und Paul Gunter, die sich in der Band von Jazzgrösse Terry Callier kennen und (kreativ) schätzen gelernt haben. Vokalistin Lorna Brown lernten sie auch hier kennen.Ganz wichtig für die ganze Acidjazz-Welle waren auch die Brand New Heavies. Aus deren Vergangenheit stösst Lucy Jules neben Will Mathers, Jeanine Levy und dem alten Haudegen und Freigeist Earl Zinger hinzu. Das Name-Dropping hält dann auch was es verspricht. In einem sehr lockeren perkussiv-lastigen Latinjazz/Brazil-Groove setzten die verschiedenen Sänger/innen immer den fehlenden Anteil zu einer sehr entspannten Reise in die Sphären der Band an. Und irgendwie kann man sich sofort hinein versetzen wie es wäre, wenn diese Kombo live mit ihre 7-Köpfigen Band und den 3 Sängerinnen auftreten. Das hat einen hohen „Feel Good“-Faktor in einem sehr anspruchsvollen, ästhetischen Konsens. Hier ist wirklich alles unverkrampft und organisch.
Peter Hagen (Jazzriots)







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