Rebekka Bakken: Morning Hours
Review:
Back to the future: Die norwegische Enddreißigerin Rebekka Bakken scheint auf „Mornig Hours“ jenen Gran’ Ol’ Ladies Respekt zu erweisen, die vor 30-40 Jahren die feminine Speerspitze der Singer/Songwriter-Szene waren. Emmylou Harris, Joni Mitchell, Carole King, Buffy Saint Marie, um nur einige Namen zu nennen. Entsprechend countryesque hört sich das von dem US-Erfolgsproduzenten Craig Street (Norah Jones, Cassandra Wilson, Liz Wright) betreute Werk auch an. Und mit diesen Namen wären wir dann auch wieder in der Gegenwart angelangt. Studiocracks der ersten Garde machen das Album zu einem audiophilen Ereignis, aber selbst der als sperrig geltende Jazzgitarrist Marc Ribot schafft es nicht, den „Morning Hours“ jene schwere melancholische Süße zu nehmen, die gewissen Nächten nachhängt. Aufgenommen in einer Kirche nahe bei Woodstock, ist Rebekka Bakken ein „zeitloses“ Album gelungen – wie immer man das auch verstehen mag. Und außerdem ist bei „Ghost In This House“ ein sparsames, aber wunderschönes Gitarrensolo zu hören. Hat man ja auch nicht mehr so oft...
Jo Neckermann
Tracks:
- 01. Not A Woman
- 02. Sometimes
- 03. Ghost In This House
- 04. Powder Room Collapse
- 05. No Easy Way
- 06. To Be Your Lover
- 07. If You Don't Ask For More
- 08. I Can Always Forget
- 09. Starlight Of Your Heart
- 10. Contents Of My Heart
- 11. October Nights
- 12. Like Cologne
- 13. In The Early Morning Hours
Releases:
- Rebekka Bakken: Morning Hours, VÖ: 23. Oktober 2009







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