Review

Renegades of Jazz – Woyo Wangu

renegades of jazz cover

Review:

Es wird wirklich mal Zeit einen gewissen David Hanke zu huldigen. Der Produzent, DJ und Multi-Instrumentalist bewegt seit Jahren mit seinen Visionen von „Weltmusik“ den Markt. Seine Remixes und Produktionen lieben es, die rohe und dreckige Seite des Jazz und des Funk in immer wieder neuen Spielweisen auszuloten. Dabei gewann das Projekt “Renegades of Jazz” immer mehr an Qualität. Hanke wurde früh mit dem Sound von Tansania infiziert, weil er ein Teil seiner Kindheit dort verbrachte. Zurück in Europa beschäftigte sich der talentierte junge Musiker mit Rock, Funk und Latin Music so lange, bis er als Musikschaffender seine Berufung fand. Inspiriert von Thievery Corporation und den Fusionen von Downbeats und traditionellen Klängen aus aller Welt, formte sich seine Idee von einem speziellen Sound immer mehr heraus. Seine Faszination für die Sample-Kultur, Breakbeats und HipHop trieben ihn zu ersten NuFunk-Experimenten. Mit dem britischen DJ- und Produzentenhelden Smoove hatte er bereits sehr früh einen wichtigen Fürsprecher aus der Szene. Es folgten über 100 Werke mit denen sich Hanke weltweit einen Namen machte. Nun folgt sein drittes Album, das sich ganz dem Sound Afrikas und dessen Funk-Potential widmet. Auf 12 Tracks spielt er wieder alle seine Asse aus. Es gibt dreckige, ansteckende Afrofunk-Granaten, ruhige Jazz-Laidback-Sounds und typische Polyrhythmik mit leichten House-Vibes. Man darf sicherlich jetzt schon dazu gratulieren, dass „Woyo Wangu“ zu den wichtigsten Platten des Jahres 2016 gezählt werden kann.

Renegades of Jazz – Woyo Wangu erscheint Ende September bei Agogo Records als CD, Vinyl und Digital


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