Review

RSN – Strange Eyes

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Review:

Aus dem krisengebeutelten Griechenland kommt der Produzent, DJ und Musiker RSN. Über das deutsche Vorzeige-Indie-Label AGOGO RECORDS veröffentlicht der umtriebige Beatbastler und Komponist sein viertes Album. Hörbar ist der Athener beeinflußt vom TripHop/Downbeatsound vom Ende der 90er Jahre und verbindet midtempo-HipHop-Beats mit Elementen aus Jazz und Soul. Dabei legt er Wert auf einen bulligen Bass und atmosphärische Sounds. Sein Einfluß von modernen Northern Soul-Experimenten, wie sie von BELLERUCHE bekannt wurden, sind deutlich – kein Wunder, er ist seit 2009 der DJ der Band, die frischen Wind über TruThoughts Records in die britische Soulszene blies. Affine Künstler wie Wax Taylor, Charles Bradley, Waldeck, Kid Loco oder Parov Stellar ließen sich nicht ohne Grund die Show von RSN eröffnen und starteten Kooperationen. Der Mann weiß wie man die Massen bewegt ohne seinen Sound zu verwässern und Richtung Sell-Out zu schieben. Auf den 13 Tracks seines neuen Werks “Strange Eyes” findet man organische Klangwelten, die sich mit modernen Beats mischen. Sicherlich erfindet RSN da Rad nicht neu – aber man hört sofort Qualität und Groove. Das Resultat ist erfrischend gut. Sollte man sich anhören.

Text: Peter Parker


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