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Ruste Juxx & Marco Polo: The Exxecution

Ruste Juxx & Marco Polo: The Exxecution

Ruste Juxx, ein New Yorker-Nachwuchs-Haudegen, konnte bereits auf Veröffentlichungen rund um die legendäre Boot Camp Clikk etwas auf sich aufmerksam machen. So spektakulär, dass man von einem nächsten Nas oder Rakim sprach, war das jedoch nicht. Juxx wurde von Sean P. als Ziehsohn auserkoren und konnte deshalb unter dessen Banner sein Mixtape herausbringen. Was hat also der inzwischen in Brooklyn lebende Kanadier und Neo-Boom-Bap-Schrauber Marco Polo sich dabei gedacht, als er „The Exxecution“ produzierte? Außergewöhnlichere MCs gibt es definitiv. Einer davon ist Torae, mit dem Polo eines der wichtigsten HipHop-Knalleffekte des letzten Jahres geschaffen hatte. „Double Barel“ wirkt in jedem Takt als großer Bruder von „The Exxecution“ – auch was die Beats betrifft. Auch wenn Polo inzwischen ein absoluter Garant für saftige Beatlieferungen ist, bleibt hierfür nur das Prädikat „solide“ – analog zum wenig abenteuerlichen Rap. Natürlich werden Duck Down-Fanatics jetzt beschwören, dass das alles nicht so schlecht sei – und da muss man natürlich relativieren und einen Komplettverriss ausschließen wenn man die Tracks „Take Money“ (mit Rock von Heltah Skeltah und einem erneut fiesen Freddie Foxx) oder „Let’s talk“ mit der kompletten Black Moon-Crew hört. Auch Songs wie das deepe „You can’t stop me“ kann man definitiv zum Kopfnicken gebrauche – jedoch gibt es das, und das ist wirklich traurig zu sagen, in dieser Form schon mal und das einfach knackiger und besser.

Peter Hagen

Veröffentlicht am

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