Review

Saint Lu: Saint Lu

Saint Lu: Saint Lu

Diese Kollegen! „Da hören wir hin: Saint Lu aus Österreich macht Rock wie er sein soll…“ schreibt der „Playboy“ und zeigt die junge Dame auf einem seitengroßen Foto. Im Bildmittelpunkt stehen natürlich ihre nackten, schlanken und langen… Finger. Aber Finger spielen auch auf Saint Lu’s Debütalbum eine wichtige Rolle, nämlich die von Peter Weihe. Professor Weihe ist nämlich zuständig für die Hendrix/SRV-inspirierte Gitarrenarbeit auf dem Werk der „feschen Rockröhre“ (wieder der „Playboy“). Saint Lu hat allerdings weit mehr zu bieten als hightechmäßig aufpolierten Texas-Roadhouserock mit etwas gewöhnungsbedürftigem Anastacia-Timbre: Dieses teilweise in den Londoner Abbey-Road-Studios aufgenommene Album klingt teuer und das war es sicher auch. Produzent Patrik Majer (Wir Sind Helden) ergänzte wunderbar und very smart die retro Songideen von Luise Gruber (25) aka Saint Lu, die sich in der Tradition von Janis Joplin, Jimi Hendrix und Led Zeppelin sieht. So hört man gerne auch mal wieder Phillysound-Klänge, und zwar von echten Streichern! „Playboy“ (zum letzten Mal) meint: „Frauen, die mit Kulleraugen und braunem Lockenkopf laute Musik machen, lieben wir.“ Und der gesetztere „Focus“ setzt noch einen drauf: „Mit ihrem Debüt hat Saint Lu die Latte sehr hoch angelegt.“ Ja, is klar, ne… Aber wo die Jungs recht haben, hamm’se recht!

Johannes Neckermann

Veröffentlicht am

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Connect with Facebook

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>