Review

Shirley Davis – Black Rose

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Review:

Das spanische Label Tuxcone Family ist die Heimat einer großen Musikerfamilie und hat sich den Soul der 60s und 70s als Zentrum ihres Schaffens auserkoren. Wie passend ist hier, dass die gebürtige Engländerin Shirley Davis schon sehr früh als Backgroundsängerin für Wilson Pickett auf der Bühne stehen konnte. Es folgte der Einstieg bei der australischen Kapelle „Deep Street Sou“ und Auftritte mit der James Brown-Gespielin Marva Whitney, der Daptone-Queen Sharon Jones und den japanischen Deepfunkern Osaka Monaurail. Begleitet wird die Frau mit der kräftigen Stimmgewalt von The SilverBacks, sie sind die Hausband von Tuxcone. Sie haben den Soul zu neuem Leben erweckt, und ihr Instrumental ist inzwischen die Erkennungsmelodie des Labels geworden. Alle Mitglieder der SilverBacks sind in der Soul-Szene bestens bekannt und gehören zu den renommiertesten Musikern Spaniens: Eduardo „Duduman“ Martínez (Gitarre), Jorge Suárez „Canario“ (Schlagzeug), Lucas „Duplash“ Duplá (Klavier und Orgel) und Diego “Comandante“ Miranda (Bass). Die Bläser sind die Roaring Tigers Brass: Aarón Pozón am Saxophon und Javier Martínez an der Trompete. Die Langrille „Black Rose“ überzeugt durchweg als leidenschaftliches Appell an das Leben und die damit verbundenen Höhen und Tiefen – was dieses Album inhaltlich an die Musik ihrer Vorbilder (Whitney, Jones) aus der Neuzeit und der goldenen Vergangenheit (Redding, Pickett, James) bindet. Von dieser Frau wird man noch vieles Gutes hören.

Text: Peter Parker


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