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Silver Jews: Lookout Mountain, Lookout Sea

Review:

David Berman, vollbärtiges Mastermind der Indie-Gruppe aus Tennesee, singt wie eine Mischung aus dem späten Johnny Cash (in seinen besten Momenten) und Mark Knopfler (in den anderen). Zusammen mit ein paar schönen Gitarren a la Chris Isaak, Arrangements, wie wir sie seit den Beach Boys lieben und wirklich hervorragenden und originellen Songs („Suffering Jukebox“, das Klagelied einer Vorstadt-Musikbox) ergibt „Lookout Mountain, Lookout Sea“ das definitive Non-Mainstream-Album dieses Sommers. Der Schriftsteller und Dichter David Berman startete die Band bereits Ende der 80er mit dem späteren Pavement-Kopf Stephen Malkmus, nach zahlreichen Umbesetzungen fanden sich schließlich zwei Mitglieder von Lambchop (mit deren Musik SJ früher gerne verglichen wurden) im neuen Line-up und der Tourkalender ist voll: die Frucht auf den üppigen Feldern der Alternative Country & Americana-Musik steht bereit, die Ernte kann endlich eingefahren werden. Harvest Moon für Silver Jews!

Jo Neckermann

Tracks:

  • 01. What Is Not But Could Be If
  • 02. Aloysius, Bluegrass Drummer
  • 03. Suffering Jukebox My Pillow Is The Threshold
  • 04. Strange Victory, Strange Defeat
  • 05. Open Field
  • 06. San Francisco B.C.
  • 07. Candy Jail
  • 08. Party Barge
  • 09. We Could Be Looking For The Same Thing

Releases:

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Interpret:
Silver Jews
Label:
Drag City
Stil:
Rock Alternative Rock Folk Bluesrock

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