Review

Sir Jarvis: Freaky Grapevine

Sir Jarvis: Freaky Grapevine

Review:

Der Straßburger DJ und Produzent Sir Jarvis weiss wie man Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Das liegt primär nicht nur daran, dass er ein grundsympathischer Mitte 30er ist, der mehrer Sprachen beherrscht – sondern daran, dass er als DJ gewissen Prinzipien folgt. Er lässt die Menschen, die seine Badass Funkstarz-Nights besuchen zu hochwertigen Rare Grooves tanzen. Dabei muss er weder auf „Sexmachine“ noch auf 80s-Gassenhauer wie „Ain’t no body“ oder gar „I will survive“ ausweichen. Jarvis weiss wie man die Clubbesucher und Partygänger auch so glücklich machen kann. Der Groove entscheidet – dabei braucht man nicht auf bekannte Sure Shot-Hits zurückgreifen. Umso verwunderlicher, aber nicht minder schöner ist es, dass er bei seinen Produktionen eine große Freude hat Disco, Funk und Latin zu kreuzen, wie es im aktuellen Mash-up-Rummel sehr beliebt ist. Am Ende entscheidet jedoch wie gut etwas geklaut oder gekreuzt wurde. Dass Jarvis das geschmacksicher und spannend machen kann, hat er bereits auf seiner ersten Veröffentlichung gezeigt. Da mussten Rick James, Silvester und die Latin Groover von Fania dran glauben. Nun bringt er neuen Tanzflächenspaß mit „Freaky Grapevine“. Hier vereint er den Sound des Latingangsters Larry Harlow mit einer kräftigen Souleinlage, deren Quelle mir unbekannt ist. Auf der B-Seite wird es etwas funkiger und wenn dabei noch ein Vocalsamples von Salt’n’Pepa verbraten wird, hat man einen weiteren perfekten Partyhit in Oldschool-Manier. Move your Ass, Jarvis ist im Haus.

Peter Hagen


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