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Skeletons: Smile

Review:

Es gibt diese Alben, die eigentlich ganz passabel sind, die in manchen Ohren und zu manchen Zeiten sogar richtig gut klingen. Aber dann kommt dieser eine Track, und der Ärger ist da. Warum zum Teufel, fragt man sich, ist denn der Rest nicht so gut? Keine Lust gehabt, oder was? Nun, mangelnde Arbeitsmoral wird es nicht gewesen sein. Skeletons ist keine Band, die Musiker spielten nie zusammen, sondern der Londoner Produzent und Musiker Benedic Lamdin friemelte den äthiopisch anmutenden Jazz- und Funk-Mix aus Studio-Outtakes zusammen. In seinen Worten: „Wie das Gerüst einer Guy-Fawkes-Puppe, bereit in einem Feuerwerk abzubrennen“. Tja, das Feuerwerk hat allerdings streckenweise eher die Anmutung einer Sparflamme, man fragt sich manchmal, wann es denn jetzt eigentlich mit der Lala losgeht. Hypnotische Grooves oder schlicht und einfach Backing-Tracks, loopt es noch oder ödet es schon? Der versöhnlich stimmende Hammer allerdings kommt zum Schluss: „Adam and Eve“, mit dem Gesang von Alice Russell. Dieses zeitlose Groove-Monster von Song hätte schon in den wilden Sixties Julie Driscoll und Brian Augers Trinity gut angestanden. Davon hätten wir sehr gerne mehr gehört, Herr Lamdin!

Jo Neckermann

Tracks:

  • 01. Positive Force
  • 02. Marathon Man
  • 03. Mr Mystery
  • 04. 50 Degrees
  • 05. Gravel
  • 06. Firesticks
  • 07. Over The Bridge
  • 08. Skeletons
  • 09. Guadelupe
  • 10. Mulatu
  • 11. Blood
  • 12. Adam and Eve feat. the voice of Alice Russell

Releases:

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Interpret:
Skeletons
Label:
TruThoughts
Stil:
Jazz Freistil Funk Alternative Rock NuJazz Blues Krautrock Psychedelic Rock

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