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Statik Selektah: Stick 2 the Stript

Review:

Innerhalb kurzer Zeit hat sich der Produzent und Radiodiskjockey Statik Selektah zu einer wichtigen Schlüsselfigur des Eastcoast-Sounds gemausert. Das ist nicht nur seinem immensen Arbeitspensum zu verdanken, sondern auch seine strickten Art, den Sound zu supporten, den er selbst als wirklich satt bezeichnet. Zweifelsohne ist ja oft ermüdend gewesen, jenen zuzuhören, die den Shit wirklich unten halten und sich in Retro-Ism und Nostalgie suhlten. Es waren oft diejenigen, die zwar an die Verneigung vor der alten Schule immer wieder erinnerten, jedoch oft dort auch hängen blieben und den Bezug zur Gegenwart vergessen hatten. Statik schien hier mit seinen extraordinäre und erinnerungsträchtigen Drumpattern, sowie der Kunst der sampleverwöhnten Boom-Bap-Beats zur richtigen Zeit um die Ecke gekommen sein. Sein Sound wurde zum Symbol für einen neuen Eastcoastsound, der sich am klassischen orientiert, jedoch nie ermüdend oder oberflächlich wirkt. Hand in Hand mit dem Aufbau und Aufstieg einiger heissen MCs der neuen Generation (u.a. Torae, Termanology, Joell Ortiz, Shyzoo) hat er tatsächlich eine Art Movement mitgestaltet, der aktuell mit „Politics as usual“ einen weiteren Glanzpunkt setzt. Diese ganze Bewegung ist eingebettet in eine traditioneller Ostküstenästhetik die authentisch und nicht aufgesetzt wirkt.

Nachdem Statik er letztes Jahr ein amtliches Debütalbum namens „Spell my name right“ ablieferte, kommt er nun schon mit dem Nachfolger. Weiter bleibt er seiner Definition von HipHop treu und manifestiert sich weiter als ein richtiges Mastermind hinter den verschiedenen Projekten. Da wird am Deutlichsten wenn man sich die Fülle der Künstler ansieht, die hier über Statik’s Produktionen rappen. Auch hier zeigt der 27jährige aus Massachusetts das er sich bestens mit der Vergangenheit sowie der Gegenwart auskennt.

Da geben sich altehrwürdige und schon etwas in Vergessenheit geratene Helden wie C.L.Smooth, der untergegangene Rauchbruder Redman, den Hardcoreschreihälse von M.O.P., Knastbruder Black Rob oder Tribe-Chef Q-Tip die Ehre. Hinzu kommen die jungen Fackel- und durchaus realistisch gesehenen Hoffnungsträger wie Joell, Term, Naledge, Reks, Torare, Chaudon, Slaine oder Shyzoo neben dem wieder erstarkten Spitter Royce da 5`9, Freeway, Peedi Crakk, everybodys favourite Jadakiss und dem verlorenen Sohn Saigon. Bun B. hat den Tod seines UGK-Partners scheinbar gut verarbeitet und ist in Höchstform auf „Get out of the way“ und zeigt seinen eigene Sozialisation mit eine Flow, der offensichtlicher nicht an Rakim erinnern könnte. Tribe-Protege Consequence, Talib Kweli und die allseits bereiten Little Brother dürfen hier nicht fehlen zu einem Album das gehört werden muss.

Peter Hagen

Releases:

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Interpret:
Statik Selektah
Label:
Brick / Show Off / Groove Attack
Stil:
Hip Hop

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