Subway: Subway II
Review:
In der Tiefe liegt die Kraft. Das weiss man in London schon lange. War es doch der Süden der englischen Millionenmetropole der uns Dubstep schenkte. Jene elektronische Abenteuerreise die im jamaikanischen Dub seine Wurzeln hat und nach allen neuen Horizonten strebt, die man nur aufreisen kann. Viele sprechen sogar von einer Frischzellenkur für Techno. Bei vielen aktuellen Produktionen kann man durchaus die Inspiration und Freigeistigkeit des Dubstep hören.
Subway, ein Prodzentenduo aus London geht sogar noch einen Schritt weiter in dem sie zwei zurückgehen. King Tubby und Lee Perry, die Dub-Pioniere der 70er Jahren werden erst einmal etwas beiseite geschoben und die Progression zwischen Rock, Pop, Jazz und Electronica alla Kraftwerk, Jean Michel Jarre oder Harmonia zurückgeholt. Die 80er und ihre Synthie-Exkursionen zwischen Eingängigkeit und Abstraktheit dominieren hier die Klangwelten. Minimalismus der ersten und zweiten Detroit-Generation spielt hier genauso hinein wie die kosmischen Discosausen von Prins Thomas oder Lindstrom. Das Resultat auf „Subway II“ versteckt seine Referenzen nicht, ehr wird darauf bewusst verwiesen. Von einer Reproduktion kann man jedoch nicht sprechen, dafür haben die Jungs ihren eigenen Style. Hypnotisch und technoid auf eine ganze spezielle Weise überzeugen sie auf 9 extrem starken Stücken, die es schaffen Generationen auf der Tanzfläche zu einen. Noch ist das ein Geheimtipp.
Peter Hagen
Tracks:
- 01. Persuasion
- 02. Lowlife
- 03. Simplex
- 04. Harmonia
- 05. Jupiter
- 06. Monochrome
- 07. Horizons
- 08. Delta Ii
- 09. Xam
Releases:
- Subway: Subway II, VÖ: 26. Juni 2009







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