Review:
Kommt da schon wieder ein 90s-Revival? Wenn man das Debütalbum von The 2 Bears hört, hat man den Eindruck. Joe Goddard (Mitglied bei Hot Chip) und Raf Daddy orientieren sich stark an Elektro-Pop und den House- und Dance-Songs der 90er. Die Basslines blubbern fröhlich, die Bassdrums kicken und markante Pianoakkorde erklingen (z.B. in „Work“). Sehr häufig verwenden die 2 Bears aber auch verfremdete Vocals á la Detroit Grand Pubahs´ „Sandwiches“ – nur tiefer gepitcht. Das nervt ziemlich. Außerdem sind Tempo und Beats überwiegend gleich. Die 2 Tanzbären überraschen jedoch auch immer wieder mit krassen Wechseln innerhalb eines Songs, die meistens sehr eingängige Melodien bieten. Zwei Songs ragen auf dem Album für mich heraus: das instrumentale „The Birds & the Bees“ und ohrwurmmäßige „Time in mind“.
So erwische ich mich immer wieder beim Mitsingen und gleichzeitig mit dem Finger auf der Skip-Taste.
Text: Dirk Schäfer
Trackliste:
| 1. | The Birds & The Bees | |
| 2. | Be Strong | |
| 3. | Bear Hug | |
| 4. | Work | |
| 5. | Warm & Easy | |
| 6. | Take A Look Around | |
| 7. | Ghosts & Zombies | |
| 8. | Time In Mind | |
| 9. | Increase Your Faith | |
| 10. | Heart Of The Congos | |
| 11. | Get Together | |
| 12. | Church |
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