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The Budos Band - II

Review:

Bevor den „Big Names“ (Sharon Jones & QSO) der Herbst gehören wird, macht am 28.09.07 eine Monstercombo aus State Island / New York im inzwischen zweiten Anlauf, den Haus eigenen Dap-Kings Feuer unterm Allerwertesten zu machen oder zu mindest kratzen sie an deren Kultstatus. Während die Dap-Kings mit Pop-Ikone Amy Winehouse weltweit live spielten, haben sich die Kollegen der Budos Band auf ihrem Zweitling selbst übertroffen. Nach wie vor verzichten sie auf Gesang und spielen ihre Welt aus instrumentalen Gewaltakten unglaublich souverän und euphorisch, dass sie zu Recht als eine der wichtigsten Kräfte des Funk-Movements in den Staaten gehandelt werden. Die elf-köpfige Band spielt wie vom Teufel persönlich zur Perfektion getrieben. Gerne fliessen die Komponenten Afrobeat, schmierig und hypnothischer Jazzfunk, Blaxploitation Soundtracks und pychodelischer Raw-Soul hinein. Das Gesamtkonzept zielt auf den gleichen Fokus wie der der Daptone-Labelkollegen hin. Analoge, rohe Sounds – die nach dem alten satten und warmen Groove der 60er und 70er Jahren schmecken. Aufregender ist in diesem Herbst wirklich keine Veröffentlichung – bei aller Wertschätzung für Sharon Jones und das Quantic Soul Orchestra.

Peter Hagen (Jazzriots)

Tracks:

  • 01. Chicago Falcon
  • 02. Budos Rising
  • 03. Ride or Die
  • 04. Mas O Menos
  • 05. Adeniji
  • 06. King Cobra
  • 07. My Girl
  • 08. Origin of Man
  • 09. Scorpion
  • 10. Deep in the Sand

Releases:

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Interpret:
The Budos Band
Label:
Daptone Re (Groove Attack)
Stil:
Jazz Soul Funk

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