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The Excitements: The Excitements

Review:

Die Kapelle The Excitements sind so frisch, dass sie selbst eingefleischten Funkfanatikern und Soulsoldaten kein Begriff waren. Kein Wunder! Sind sie doch erst vor knapp zwei Jahren zusammengekommen bzw. gegründet worden! Umso erstaunlicher ist die Qualität und Souveränität ihrer Musik, die man jetzt auf ihrem Debüt bestaunen kann!

Nach ihrer Gründung gingen sie auf Tour und verkauften rekordverdächtig schnell ihre ersten Studioaufnahmen als 45. Die Aufmerksamkeit der Rare Groove-Anhänger hatten sie sehr schnell und ihrer massiven Live-Qualität sprach sich herum. Klassischer Rhythm’n’Blues, roher Soul und kraftstrotzender, dreckiger, rockender Funk triffen hier auf einander. Dabei machen sie keinen Hehl aus ihren direkten und geliebten Inspirationsquellen. Sie covern Natalie Mayer, Barbara Stephens oder Little Richard. Mit der charismatischen Frontfrau Koko Jean Davis erinnern sie natürlich gleich an das bewährte und beliebte Erfolgsformationsmodell Sharon Jones & the Dapkings oder The Sweet Vandals. Aber man darf jetzt schon die Gemüter beruhigen! Es handelt sich hier keineswegs um eine Kopie. Dafür sind die Mann (Adria Gual, Daniel Seguera, Xavi Ayala) um Koko Jean Davis musikalisch einfach zu gut und hörbar anspruchsvoll. Wer aus Spanien kommt und solche Musik macht muss natürlich mit dem Vandals-Vergleich leben – aber dort wo sich die Vandals in letzter Zeit etwas wiederholt und um sich selbst gedreht haben sind die Excitements zu einem breiteren Spektrum bereit und flirten mit einem Hauch von Rock’n’Roll, 50s R’n’B und sattem arsch-kickenden, heißem 60s Soul! Letztlich kommt hier die Band aus Barcelona wie aus dem Nichts und hat zweifellos das Potential am großen Königsstuhl von Sharon Jones zu sägen! Und ohne diese euphorischen Jubelarien haben wir herunterreduziert hier ein Album wie aus einem Guss, dass nicht den DeepFunk sehr sympathisch und technisch perfekt nur anstößt – jedoch seine Stärke in einem unglaublichen R’n’B-Swing hat. Die ersten Assoziationen an eine junge Tina Turner (mit Ike) sind ja schließlich auch nicht schlecht, oder?!

Vielleicht dachten die Spanier auch nur, was die bezaubernde, talentiert Miss Gizelle Smith mit den Mocambos aus Hamburg kann, können wir schon lange?! Ohne Diskussion: Stücke wie „Won’t you let me know“ oder „I don’t love you no more“ werden in den Jahreslisten 2012 aller DJs auftauchen, die mit diesen und affinen Genres zu tun haben! Hot Stuff!

Text: Peter Parker

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Interpret:
The Excitements
Label:
Pennman Records
Stil:
Jazz Soul Funk Rock 'n' Roll Rhythm'n'Blues

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