Review

The Fendaheads – Overload

fendaheads

Review:

Es gibt Platten bei denen jeder, aber auch wirklich jeder B-Boy und jedes Fly Girl nicht ruhig sitzen kann. Alte Breakbeats und Funkscheiben zwischen Jimmy Castor Bunch, Jackson Sisters und der Incredible Bongo Band oder James Brown gehören zu dieser Sorte von Musik – um nur die plakativen Beispiele zu nennen. Ansteckende Rhythmen die den Funk haben gibt es immer wieder. Man spricht leider oft nur über die alten Werke aus den 1960er und 1970ern. In der Neuzeit gibt es mindestens genauso viele hörenswerte musikalische Errungenschaften die diese Sounds weitergetragen und weiterentwickelt haben. Da ging so manch eine Produktion in den Big Beat-Bereich oder der NuFunk-Exkursionen alla Fort Knox Five nach. DJ Freddy Fresh , Mr.Confuse  oder Leute wie Quantic haben live eingespielte Instrumentals mit programmierten Beats entwickelt um dem Funk eine 2000er-Formel zugeben.

Auch in Deutschland gibt es Aktivisten die die Tradition der alten Breaker-Nostalgia pflegen und weiterhin an funkigen Sounds arbeiten die das Spiel auf die nächste Stufe hieven können. Dazu gehören DJ Derezon & Hound Dogg Harris aka The Fendaheads aus Berlin. Sie mischen deutlich und poiniert klassische, zeitlose Funkbomben mit neuen Breakbeat & Sample-Ideen. Dabei flirten sie mit Boogie, Electro-Funk und erfrischend-bouncigem Westcoast-Discofunk der 80er.

„Overload“ (Ultimate Breaks & Beats) erscheint auf Dominance Records am 23. April 2012. Dig this!

 

Text: Peter Parker


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