Review

The Flames: Caution: Heat Inside

The Flames: Caution: Heat Inside

Review:

Wird es das Mannheimer Quartett um Leadsinger Oliver Heydenreich diesmal schaffen, das zweifelhafte Prädikat „One Hit Wonder abzustreifen? Vor sieben Jahren durfte die ehemalige Rockabilly-Band mit der retromäßigen Reklamemucke „Everytime“ schon mal am großen Erfolg riechen. Aber inzwischen ist viel Afri-Cola durch durstige Kehlen geflossen (darum ging’s in dem Werbehit 2002), Rockabilly ein Randgruppen-Thema und überhaupt ist die Welt viel härter geworden. Und mit ihr die Musik von „The Flames“. Die studierten Musiker strahlen zwar nicht den unbekümmerten Verve aus, der beispielsweise die französischen Vorzeige-Rocker Neimo auszeichnet, sie sind nicht so verschroben intellektuell wie die schottische Phantom Band aber machen ihre Vielseitigkeit durchaus zum Programm. Bandgründer Heydenreich: „Mit unseren kantigen Gitarrenriffs, ruhigen Balladen, tempogeladene Disco- und Surf-Nummern wollen wir uns keinem bestimmten Genre unterwerfen.“ Keine Bange, so beliebig wie sich das anhört, ist der Musikgenuss dann doch nicht, Garage und Indie sind schon vorherrschende Klangfarben. Und das Allerbeste kommt zum Schluss: „Cape Tribulation“, eine Psychobilly-Nummer der Extraklasse!
 
Jo Neckermann



Trackliste:

1. Don't wanna leave
2. Lunatic dreams
3. You hate me
4. Shake me
5. Beautiful nowhere
6. On my way
7. The things you do
8. Still waiting
9. I quit
10. Where you are
11. Let's get wild
12. Cape tribulation

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Connect with Facebook

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>