Review

the Herbaliser: SAME AS IT NEVER WAS

the Herbaliser: SAME AS IT NEVER WAS

Seit 15 Jahren treiben Jake Wherry und Ollie Teeba nun schon als The Herbaliser ihr Unwesen. Dabei haben sie schon einige Glanzstücke hervorgebracht. Mit „Same as it never was“ liefern sie für mich bislang ihr Meisterwerk ab. Einerseits bleiben sie bei Ihren Wurzeln (Jazz, Funk, R&B und Instrumentalsoundtrack), andererseits öffnen sie sich Richtung Songwriting und Soul. Ein Grund hierfür ist sicherlich: Jessica Darling (ja, die heißt wirklich so). Es ist unglaublich wie viel Soul und Funk die erst 22-Jährige hat. Die spielt jetzt schon gesangsmäßig in einer Liga mit Joss Stone. Bei 5 Tracks ist Jessica mit dabei und die sind alles funky Tunes erster Klasse. Ein paar Mal gibt es, wie in der Vergangenheit, Rap-Vocals (u.a. von Yungun aka Essa). Und die „klassischen“ Herbaliser-Instrumentals fehlen natürlich auch nicht. Die Highlights sind für mich: der instrumentale Titeltrack mit heftigen Hip Hop-Party Groove und die Funk-Tracks „On your knees“ und „Clap your hands“.

Somit ist ein sehr abwechslungsreiches und super produziertes Album entstanden. Bislang eines der besten Alben des Jahres.

Dirk Schäfer

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