Review

The Internet – Ego Death

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Review:

„Ego Death“ von der Odd Future Hip-Hop/Soul Band The Internet ist nun schon ein Jahr alt und hat es sogar zu einer Grammy Nominierung geschafft.
Aufgenommen wurde das Album innerhalb von drei Wochen in Syd Tha Kids Studio und es verdeutlicht direkt, dass die OFWGKTM Clique auch neben Franc Ocean nicht nur auf den Putz hauen muss.
Auch im Vergleich zu den bisherigen Alben kommt „Ego Death“ konsequenter und geradliniger mit seinem eigenen R&B Sound daher. Dies drückt sich nicht nur durch eine durchgehend stimmige soulig, jazzige Atmosphäre, sondern auch durch passende und teils persönliche Texte aus. Zum Beispiel wird auf „Girl“ mit Kaytranada an der Synthie-Bassline auch mal die sexuelle Orientierung der Sängerin thematisiert.
Hinterlegt ist das meist bruchstückhaft gehaltene Songwriting mit angenehm groovigen Drums, Percussions, beschwingtem Bass und schön funky Gitarren, wodurch Syds oft flüsternd, hauchende Stimme nicht nur ins Schlafzimmer passt, sondern durchaus auch mal Füße zum wippen bringen kann. Angetan haben mir es vor allem „Special Affair“, „Girl“ und „Just Sayin’/i Tried“, ich wüsste aber auch nicht, welche Lieder mir nicht gefallen haben.
Insgesamt kann ich daher auch nach einem Jahr nur Gutes über das dritte Studioalbum der sechsköpfigen Neo-Soul Band um die Gründungsmitglieder Syd und Matt Martians berichten und versinke im planetarischen R&B Nebel…“If they don’t know your worth / Tell ‘em you’re my girl / And anything you want is yours“!

Text: Henrik Hu


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