Review

The Killer Meters: Freak / Stomp

the Killer Meters: Freak / Stomp

Review:

Die Killer Meters aus New Orleans haben im Namen ja schon einen direkten Funk-historischen Link. So wirklich hat ihr aktueller Sound jedoch nichts mehr mit den legendären Meters zu tun. Zwar hatte die Gruppe 2005 mit ihrem Debüt die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, als sie versuchten Meters-Klassiker auf einen moderne Formel zu biegen, besonders herausragend oder spektakulär war das jedoch nicht wirklich.

Nun sind sie zurück und kündigen mit ihrer Single „Freak / Stomp“ neue Dimensionen an. Funk ist es nur noch weit entfernt. Dort wo man eine Wah-Wah-Gitare gerne hätte, kommt ein ultrafettes Rockriff ins Spiel. Psychedelische Elemente treffen uptempo HipHop-Beats die teilweise schon an die abartigen Bigbeat-Abenteuer Ende der 90er erinnern. Brachial ist das Gesamtwerk stellt eher eine komplette Protestbewegung der Klangästhetik da, die zur Zeit bevorzugt für Funkrelevante Produktionen angesagt ist. Hier ist nichts analog um einen authentischen, warmen 60s Vibe zu erzeugen. Vor allem „Freak“ ist eine Partyracke und möchte nichts anderes sein. Der Gesang von Miss Kendra hat in Kombination mit diesem Sound auch einen kraftvollen jedoch sonderbaren 80s-Geschmack, dass man das alles als gut gemeinter Partytrash sehen kann, der richtig Spass machen kann.

Peter Hagen


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