Review

The Mixtapers – We so good

Mixtapers

Review:

Die ewigen Soulboys aus Berlin tragen ein Gen in sich, das sie immer wieder dazu führt, fantastische Musik zu entdecken, ja diese sogar magisch anzuziehen. Die Netzwerke von Alex Barck und den Jazzanova-Brothers sind über 20 Jahre gereift und bringen immer wieder nahezu unberührte Perlen zu Tage. Diese werden dann meist über ihr Label Sonar Kollektiv veröffentlicht. Hier findet man wundervolle Spielereien zwischen Jazz, Soul und Electronica. Mit Pete Josef und ComixXx hatten sie 2015 zwei unfassbar schöne Veröffentlichungen im Roster – und wollen nun genau dort anknöpfen. Mit The Mixtapers aus Bologna haben einen ganz eigenen Weg gefunden ihren organisch-jazzigen HipHop zu definieren. Sie flirten mit Sounds zwischen den Genres wie Artverwandtem wie The Internet, SA-RA Creative Partners oder James Pants und entwerfen dabei ein futuristisches Stück Groove. Hier werden alle Töne aus den Vintage-Synthies gepresst und orientieren sich zielgerichtet an den jazzigen Soundentwürfen die Leute wie Kendrick Lamar auf „To Pimp a butterfly“ durchgesetzt haben. Insgesamt hört man die Sozialisation der beiden Italiener offensichtlich bei Dilla, 4Hero oder Plant Life und Prince. Besonders das „Don’t you let it go“ sollte die Tanzflächen der aufgeklärten Welt zum brodeln bringen. Da darf es dann auf den gerne mal eine Verneigung vor Detroit-Techno-Hero Theo Parrish sein, wenn „Glorious Days“ einen dreckigen Ivory Boy Remix bekommt. Top Notch!

Text: Peter Parker


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