Review

The Script: The Script

The Script: The Script

Review:

Sind die drei Dubliner Endzwanziger wirklich die Erneuerer des Celtic Soul, gar „die beste irische Band seit U2“, wie vollmundig promotet wird? Nun, ihr überaus radiokompatibler funky Rockpop gehört auf jeden Fall zum derzeit musikalisch professionellsten, textlich fundiertesten und für die Gehörgange angenehmsten, was man sich derzeit im Spannungsfeld des Formatradios zwischen Brian Adams und Justin Timberlake geben kann. Musik, die auf ihre Art genial ist, und man muss schon ein Fundamentalist spezieller Couleur sein, um an diesem Debütalbum etwas zum Kritteln zu finden. Dass man The Script in 10-15 Jahren immer noch im Radio hören, sie im Prinzip immer noch gut finden, aber schon lange nicht mehr auf seiner persönlichen Playlist haben wird, das ist pop-immanent. Schöne Beispiel sind da Londonbeat oder Lighthouse

Family: Nie schlecht, nie gedisst, aber relevant für gar nix! Das sollte uns aber heute im Jahr 2008 nicht interessieren und vom Hörgenuss abhalten, „We Cry“ beispielsweise ist eines DER Lieder des Jahres. Seien wir gespannt auf das nächste, das kritische zweite, Album. Wenn es den Rookies gelingt, ihr Niveau zu halten und die Produktion etwas mehr gegen den Strich gebürstet wird: dann haben wir es wirklich mit der besten irischen Band seit U2 zu tun!

Jo Neckermann



Trackliste:

1. We cry
2. Before the worst
3. Talk you down
4. The man who can't be moved
5. Breakeven
6. Rusty halo
7. The end where I begin
8. Fall for anything
9. If you see kay
10. I'm yours
11. Keine Titelinformation (Data Track)

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