Review

The Soul Snatchers: Sniffin’ and snachin’

The Soul Snatchers: Sniffin' and snachin'

Es brodelt weiter. Der wieder beheizte Kessel an scharfem Funk fährt Höchsttemperaturen an. Das Zündmaterial kommt inzwischen aus der ganzen Welt. Europa ganz vorne mit dabei. Spanien überraschte erst kürzlich mit den unglaublichen Sweet Vandals. England wirft eine hochwertige Band (wie The Haggis Horns!) nach der anderen raus und in Skandinavien überzeugen ja bekanntlich seit einer ganzen Weile die Soul Investigators. Weltweit findet handgemachter Soul und Funk wieder großen Anklang.

Aus Holland kommt nach dem Erfolg von Lefties Soul Connection eine weitere hochinteressante Band names The Soul Snatchers. Sie erfinden die schwarze Musik der 60er und 70er nicht neu – sie orientieren sich aber sehr stark daran. Nein, sie atmen den Vibe von damals als James Brown noch King war. Direkte Bläsereinsätze, harte und dreckige Drums, die unverwechselbaren Gitarrenriffs und eine ordentliche Portion Hammond-Orgel erzeugen einen Sound dessen Dynamik, nicht ganz unbewusst, an die JBs erinnert. „Sniffin’ & Snatchin’“ hat alles was ein authentisches Soul bzw. Funkalbum braucht. Es ist authentisch und es steckt viel Herzblut dahinter. Dazu kommen die unüberhörbaren Kompetenzen der Rhythmusfraktion der Band. Da hätte man einen Fuffy darauf setzten können, dass Schlüsselspieler wie Keb Darge, Soul Rabbi oder Andy Smith schon die erste Single, damals im Herbst 2006, auf Heavy Rotation gesetzt haben. Für das Album gibt es keinen Grund, warum sich dass nicht wiederholen sollte. Watch out & Shake the Dutch funk massive!!!

Peter Hagen

Veröffentlicht am

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Connect with Facebook

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>