Review

The Young Knives: “…are dead …and some”

The Young Knives: "...are dead ...and some"

Schlufige Tweed- und Pullunder-Träger machen nervöse Indie-Musik für Britpop-Nerds? So englisch wie die Mainstreet ihres 13000-Seelen-Heimatstädtchens Ashby-de-la-Zouch? Nicht ganz, schon beim ruppigen Opener “Walking On The Autobahn” wäre der Zuoch abgefahren für Miss Marple, die man sich übrigens trefflich beim Five-O-Glock-Tea mit den jungen, inzwischen nach Oxford übergesiedelten Gentlemen vorstellen könnte. In der 70er Jahre-Tradition englischer Intellektuellen-Combos wie XTC und Cool-Punks wie The Buzzcocks weiß der East-Midlands-Dreier dem Genre “englischer Krawall von zornigen, netten Jungs” doch einige Facetten hinzu zu fügen. Und einen potentiellen Hit noch dazu: das fröhliche “Rollerskater” muss einfach alle verzaubern, die auch “A Walk In The Park” der Nick Straker Band mochten. Eat your heart out, Kaiserchiefs!

Jo Neckermann

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