Review

Thunderball – Cinescope

Thunderball - Cinescope

CD: Thunderball – Cinescope – ESL Music – 20.10.06

Funky NuBreaks und jazzy Downbeats aus Washington D.C. Was sagt uns das noch mal? Ah ja richtig. Thievery Corporation und ihr Label ESL MUSIC. Die best-angezogesten ,,Jazzmen” neben Nicola Conte, mit dem Hang, zauberhafte Lounge-Musik zu feuerigen Tanzflächenmonster zu verwandeln. Die gab es schon zu besten Kruder & Dorfmeister-Zeiten und gingen,fast immer, exakt in diese Richtung. Thunderball, das sind Sid Barcelona und Steve Raskin, kommen auch aus der Hauptstadt der USA. Sie beiden haben bereits mit zwei Alben und unzähligen Remixes auf sich aufmerksam machen können – weltweit – wohl bemerkt. Wo ihre Kollegen von Thievery Corporation gerne mal etwas ruhiger, jazziger und bossa nova-lastiger werden – gehen sie den Weg der alleinig für die Tanzfläche bestimmt sein soll. Funky Future Funk mit der Affinität zu ,,cinematic blaxloitation Soundtrack vibes”. Hört sich geil an, funktioniert auch sehr gut bei Partys – wird aber auf Albumlänge doch etwas eingleisig. Da helfen auch die Nuancen Afrobeat, Electro-Boogie und India-Dub nicht so unbedingt so viel. Gleichgesinnte wie Fort Knox Five und Geriba haben die Mischung irgendwie besser hinbekommen.

(3 Sterne)

Peter Hagen (Jazzriots)

Veröffentlicht am

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