Review

Trashmonkeys: Smile

Trashmonkeys: Smile

Da dürfte den Herren von den Kinks, Hives, Who, Count Bishops und Sonics aber ein fettes Smile auf dem Antlitz erscheinen (sofern sie nicht schon auf Cloud Nine rocken)! Das fünfte Album der deutschen Garagen-Ikonen Trashmonkeys entführt den aufgeschlossenen Hörer auf einen Rummelplatz, dessen Soundtrack aus knallharten Les-Paul-Gitarrenriffs, quietschiger Farfisa-Orgel, höllischen Beats und catchy Hooklines von einem ungeheuer präsenten Precision-Bass dominiert wird. Das ist die Definition von „rotzfrech“, die den Beat-Urvätern damals in den Arbeiterviertel von London und den Garagen von Detroit vorgeschwebt hat. Und damit die Sixties-Achterbahn auf unserem Rummelplatz nicht stecken bleibt, mischt die „Jägermeister-Kapelle“ Trashmonkeys immer wieder versteckte Stil-Perlen in ihren Musik-Mix: Beat, Ska, Glamrock – das macht wirklich Spaß!

Jo Neckermann

Veröffentlicht am

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