Was lange Zeit als Geheimtipp gehandelt wurde, ist nun förmlich explodiert. Nicht nur die großen Blätter der Musikpresse feiern Trombone Shorty und seine Band fast schon beängstigend euphorisch, sondern auch etablierte Kräfte wie Lenny Kravitz, Jeff Beck, Kid Rock oder Ben Harper sprechen nur positiv über den Mann mit der Trompete und seine Mannen aus New Orleans.
Angefangen hatte alles im Jahr 2005 über das Treme Label. Lokal geachtet jedoch noch lange nicht national oder international durchgestartet, wurde die energiereiche Fusion aus Blues, Jazz, Brass, Rock & Funk erst 2009 durch das Album „Buckatown“ zum Durchbruch. Die anschließende Welttournee brachte definitiv Ruhm und Begeisterung. Die Kritiker und die Zuschauer waren schlicht begeistert. Shorty ließ sich von Größen aus dem Jazz, Blues und Soul-Business wie Lamont Dozier oder James Brown inspirieren. Die Bläser der Rebirth Brass Band und der 5th Ward Webbie verstärkten den eigenständigen, ansteckenden Sound von Shorty. „For true“ ist ein Werk, bei dem der Hörer spürt, wie viel Herzblut und Leidenschaft hineingesteckt wurden. Ich bin mir sicher man wird von diesem jungen Künstler und seiner Band noch sehr viel hören.
Text: Peter „Parker“ Hagen