Review

Tubbe – Keine Arbeit / Lieber Tanzen

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Review:

Tubbe. Das Elektropop Duo aus Berlin, bei Audiolith bereits ein Album herausgebracht, liefern nun die zweite Platte. Das verfluchte zweite Album normalerweise. Viele Bands können von der Problematik, die es mit sich bringt nach einem erfolgreichen Debüt ein mindestens genauso gutes zweites Album hinterherzuschieben, ein Lied singen – oder auch einfach gleich ein neues Album, was sich nur mit dieser Thematik beschäftigt… Egal.
Tubbe sind da nicht reingefallen. Solides Ding, das sie da mit „Keine Arbeit, lieber Tanzen“ gemacht haben.

Heißt nicht, dass es um Welten besser ist als das erste, aber es passt definitiv perfekt in die Entwicklungsgeschichte des Duos und knüpft nahtlos an ihren Musikstil an. Kaum zu glauben, dass die zwei es hinkriegen immer noch interessante Texte zu schreiben, wo sie doch mit ihrem ersten Album eigentlich alle Thematiken ausreichend behandelt haben. Aber sie schaffen es tatsächlich. Man drückt auf Play und hört einfach nur zu. Verinnerlicht, versucht zu verstehen und interpretiert, worum es in den Tracks jetzt eigentlich zu gehen scheint. Dabei ummanteln sie das ganze wunderbar mit dem für sie so typischen Elektropop, was ein wunderbar abgerundetes Bild ergibt.

Songs, die da total herausstechend sind: ‚Dummheit sticht Armut‘, ‚In Berlin‘ und ‚Summer Back‘. Ja, es gibt auch noch ein paar englische Titel auf dieser Platte – genauso gut wie die Deutschen.

Den Titel des Albums kann man sich durchaus als Lebensmotto eintätowieren lassen: Keine Arbeit, lieber Tanzen. Oder wahlweise zurücklehnen und das Album genießen. Es lohnt sich in jedem Fall.

Text: Melina Linder


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