Review

Valerie June – The Order of Time

Valerie june cover

Review:

Michelle Obama hatte vor zwei Jahren das richtige Gespür. Die damalige First Lady lud Valerie June ins Weisse Haus ein um dort zu spielen. Die junge Frau aus Tennessee berührt die Menschen mit ihren ehrlichen Texten, die unfiltriert aus dem Leben erzählen. Die afroamerikanische Songwriterin spielt viele Instrumente und mixt ihre Musik gerne in den Genres Blues, Folk, Soul und Bluegrass. Sie schafft es auch auf ihrem vierten Album den Sound und die Geschichten des tiefen Südens zu verbinden. Auf „The Order oft he Time“ schwingt die typische Melancholie und der Schmerz des Blues mit. Die folkigen Momente hellen die Erzählungen immer wieder auf. Der ruhige Grundton des Albums zeigt zwei Facetten einer Frau und ihrer Vergangenheit als Afroamerikanerin im dreckigen Süden der USA. Zum einen die Beschreibung der Realität und die Flucht in das Spirituelle und Träumerische. Die Frau mit dem Baujahr 1982 hat für diese Langrille auch mehr in neue Richtungen experimentiert und mit Massive Attack, Nora Jones und Matt Marinelli gearbeitet. Das Resultat ist ein großes Album, ohne dass es ein Spektakel wäre. So wie die Frau und ihre Geschichte eben auch. Das macht sie so nah und so vertraut. We the people.


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