Review

Various: Based on misunderstandings 3

Various: Based on misunderstandings 3

Review:

Basierend auf der gleichnamigen Berliner Clubnight geht die 12inch-Serie des Jazzanova-Labels Sonar Kollektiv weiter. Diesmal gibt es wieder weitere exquisite House-Spielereien, die frei von Konventionen, das oft beschworene „In Between“ anstrebt.

Die Rookies Arto Mwambe, die bereits auf Output und Get Physical, sowie mit ihren Live-Performance für kleine Sensationen sorgten, bearbeiten hier die Werke von Roland Appel (Fauna Flash, Trüby Trio, Voom:Voom) und der längst bekannte Frankfurter Soundvirtuose Lars Bartkuhn (Passion Dance Orchestra). Appel’s „Dark Soldier“ begeistert seit zwei Jahren viele DJs weltweit und gilt in vielen Kreisen als einer der geheimen Hymnen 2007 wenn es um detroitische House-Exkursionen geht. Jazzanova-DJ Alex Barck, der die EPs zusammenstellt, dokumentiert hier das was der State of the Art, nennen wir es Open-Minded-House, auflege-technisch in den letzten Jahren auf den Plattentellern der ehemaligen Freistil-DJs, analog zu Rainer Trüby, darstellt. Deep House only brauchte und wollte nie ein Mensch, deshalb zeigt die EP sehr schön, dass Ausflüge ins Acid nicht nur sein dürfen, sonder auch müssen. Vielleicht ist diese Serie sogar die Ersatzdroge für die Innervisions-Brüder Ame, Worgull, Dixon & Schwarz, die ja bekanntlich unter eigenem Banner jetzt werkeln. Eintauchen erlaubt.

Peter Hagen


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