Michael Reinboth hat einfach ein Näschen für das schwarze Gold und die zeitgenössischen Klänge die darauf zu finden sind. Gerade mal zwei Jahre ist es her, als er beschloss, dass ein weiterer, neuer Wind durch das Münchner Freistil-Imprint wehen muss. Gesagt, getan. Das Compost Black Label war geboren. Es sollte eine Plattform werden die vorzüglich und verstärkt elektronischem und technoidem Sound eine Heimat als Sublabel bieten sollte und dem eklektischen Geist etwas näher gebracht werden – sowie auf die immer grösser werdende House&Electro-Jünger eingehen. King Britt’s Compost-Release ,,The Nova Dream Sequence” scheint 2006 der Anfang gewesen zu sein. Ein Anfang für ein Erneuerung eines etablierten Labels von innen heraus. Ein Anfang, wirklich eine grosse Veränderung zu einzuleiten, ohne die treuen Anhänger zu vergraulen. Ein Anfang, neue Märkte und Musikfreunde zu erschließen. Ein Anfang, wie man ihn sich wünschen würde. Die zweite Folge von ,,Compost Black Labels” macht dort weiter, wo die erste Zusammenfassung (auf CD) der 12inch-Reihe aufgehört hat: Old School-affines (Patrick Pulsinger, Phreek Flus One, Sharok SoundofK), deepes (Move D) und Detroit-estkes, technoides Material (Zwicker, TJ Kong & Nuno Dos Santos). 12 Hits die alle ihren eigenen Charakter haben und immer, ich betone, immer tanzbar sind. Auftrag erfüllt.
Peter Hagen (Jazzriots)